Tag 5: Ruhetag in Dresden

Tag 5: Dresden

Der kräftige Regen hielt auch heute noch bis zum Nachmittag an. Unsere Regensachen waren aber wieder getrocknet und Einsatz bereit. Nach einem guten Frühstück bei unseren Gastgebern und ausgerüstet mit einem großen Schirm fuhren wir zur Stadtbesichtigung mit der Straßenbahn in die Innenstadt.

Als erstes wanderten wir über eine der Elbbrücken und ließen das berühmte Panorama der Stadt auf uns wirken. Unter dem grauen Himmel ließen die prächtigen, barocken Fassaden aus dunkel verfärbten Sandstein doch ein wenig Leuchtkraft vermissen. Nur die in hellem gelb gestrichenen Fassaden der Stadtpalais brachten etwas Farbe und Munterkeit ins Bild. Und die vielen bunten Sonnenschirme der Touristen.

Im Zwinger schauten wir uns die Sammlung wissenschaftlicher Geräte der sächsischen Könige an und speisten königlich im einem der Stadtpalais mit Blick auf die Frauenkirche. Die barocke Neustadt auf der anderen Seite der Elbe ließ uns ahnen wie Dresden vor den großen Zerstörungen der letzten Krieges ausgesehen haben mag. Man  vermisste neben der Prachtbauten des Adels doch sehr die bürgerlichen Bauten. Die großen Freiflächen und modernen Bauten der Nachkriegs- und Nachwendezeit wirkten wie so häufig architektonisch ziemlich fade.

Abends trafen wir uns mit unseren Gastgebern zum Essen und ließen den Tag bei türkischem Essen und guten Gesprächen ausklingen.