Tag 17: Le Gros Chigy – Verdun-sur-le-Doubs (80 km, 209 hm)

Die Wetterfrösche kündigten 8 mm Regen an, vor allem ab 14 Uhr. Nach einem letzten guten Frühstück bei Usch und Bernd ging es zeitig wieder zurück nach Chalon. Die 50 km bis zur Stadtmitte brachten wir, unterstützt von der vorwiegend bergab führenden Topografie,  zügig hinter uns. Es nieselt leicht. Trocknender Fahrtwind und Regen hielten sich die Waage, so dass kein Regenzeug notwendig war.

Auf der Ile St. Laurent fanden wir eine kleine Bar und mit Kaffee und Sandwichen waren die verbrauchten Kalorien schnell wieder aufgefüllt.

Eine kurze Fahrt entlang des Industriegebietes brachte uns wieder zurück auf den EV6. Auf der Fahrt von Le Gros Chigy hatten wir im Osten schon die flache burgundische Pforte zwischen den Gebirgszügen im Norden und Süden sehen können. Jetzt fuhren wir entlang der Soane darauf zu. Die weiten Wiesen und Äcker entlang des Flusses erinnern ein wenig an den Niederrhein, wenn auch die dort typischen alten Weiden mit ihren Strubbelköpfen fehlten.

Wir versuchten uns im Cachen, aber die meisten Dosen waren nicht auffindbar. Der Gegenwind aus Nordost wurde stärker. Trotzdem erreichten wir Verdun sur le Doubs eine Stunde früher als berechnet. Bisher hat es noch nicht wieder geregnet.

Wir sitzen am Doubs, trinken Kaffee und beobachten die vorbei ziehenden in allen Grautönen changierenden Wolken. Das Restaurant im Hotel bietet heimische Flussfische. Mal sehen, wie sie schmecken.