Tag 25: Von Tornesch nach Altona (47 km, 67 hm)

Heute konnten wir ausschlafen. Im Frühstücksraum sah man, dass die anderen Hotelgäste, fast alles Montagearbeiter, schon aus dem Haus und zur Arbeit gefahren waren. Sie hatten uns ein einziges Ei übrig gelassen. Bevor wir uns am frühen Morgen über die anzuwendende Strategie, wie das Ei zu teilen sei – pellen oder köpfen – streiten konnten, überließ Bernhard Andrea großzügig das Ei. Das kurze Gespräch muss in der Küche angekommen sein. Kurze Zeit später wurde Bernhard auch mit einem Ei beglückt.

Dann machten wir uns auf verschlungenen Wegen auf nach Wedel. Hier trafen wir uns mit dem Co-Owner für unseren neuen Langstreckencache Stockholm-Hamburg. Wir klönten übers Hobby und suchten dann noch die Highlights der örtlichen Cacheszene.

Am Willkomm Höft gönnten wir uns noch eine Currywurst, bevor wir auf dem schönen Radweg direkt an der Elbe Richtung Altona rollten. Neben den üblichen städtischen Kampfradlern waren trotz des bedeckten Wetters mit starker Nieselneigung Radler jeglicher Couleur unterwegs. Zahlreiche Gepäckradler kamen uns entgegen oder überholten uns auf dem Weg in die Stadt. Am besten gefiel uns die Truppe deutlich älterer, flotter Damen auf Mountainbikes. E-Radler sahen wir erstaunlich wenige.

In Övelgönne passierten wir vor den altbekannten Kapitänshäusern die Engstelle dieser Strecke. Hier sollen Radler eigentlich schieben. Dann blockiert man den schmalen Weg allerdings vollends. Da nicht viele Fußgänger unterwegs waren, rollten wir langsam durch dieses sehr idyllische Stück Hamburg.

Das Hotel am Bahnhof erreichten wir gerade so zeitig, dass wir noch duschen konnten, bevor wir uns mit guten alten Freunden in Ottensen zum Essen trafen – ein schöner Ausklang einer sehr gelungenen Tour.